Aktuelles

16.06.2008

50 Tandems in Rhein-Neckar

Feier in den neuen Räumen in Mannheim

Die meisten Tandems gehen nach dem ersten Jahr – der Mindestdauer bei Big Brothers Big Sisters Deutschland – nicht auseinander, sondern verlängern ihre Teilnahme am Mentorenprogramm. Eine Mannheimer Mentorin und ihr Mädchen brachten es auf den Punkt: „Wir haben im ersten Jahr gar nicht alles geschafft, was wir geplant hatten. Wir haben noch so viel zusammen vor!“
Mit vielen Kindern, Mentoren und freundlichen Unterstützern aus der Region feierte das Rhein-Neckar-Team Mitte Juni die runde Zahl bei der Einweihung der neuen Büroräume in den Mannheimer Quadraten. Begrüßt wurden die Gäste von Regionalleiterin Linn Assheuer und Mannheims Sozialbürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer, die eine sehr persönliche Ansprache hielt. „Ich bin ein Arbeiterkind aus dem Ruhrpott und hätte mir gewünscht, ich hätte damals eine Mentorin gehabt. Ich habe als Erste aus der Familie Abitur gemacht und wollte gern Jura studieren, aber meine Eltern sagten: Kind, geh aufs Amt, da hast Du was Sicheres“, erzählte sie lachend. Anschließend ließen die Kinder und Mentoren fünfzig große rote Luftballons, für jedes Tandem eins, von der Fußgängerbrücke über dem Friedrichsring in die Lüfte steigen.

zurück zur Übersicht