Geschichte und Erfolge
Big Brothers Big Sisters, das Mentorenprogramm für Kinder, wurde vor über 100 Jahren in Amerika gegründet. Heute wird es in über 10 Ländern erfolgreich durchgeführt. Allein in Nordamerika gibt es 590 regionale Büros. Mehr als 250.000 Kinder treffen sich hier regelmäßig mit ihren Mentoren (Big Brothers Big Sisters USA ; Big Brothers Big Sisters Kanada).
Was als Initiative 1904 in New York begann, ist heute ein international bekanntes Programm, das zu einer festen Einrichtung in vielen Städten weltweit wurde, so etwa in Boston, Toronto, Kapstadt, Moskau und Sydney.
Hohe Qualitätsstandards
Was Big Brothers Big Sisters auszeichnet, sind die seit Jahrzehnten erprobten und optimierten Verfahren sowie die hohen Qualitätsstandards. Dazu gehören:
- fachlich qualifizierte, erfahrene und speziell geschulte Mitarbeiter
- klar definierte und konsequent durchgeführte Auswahlverfahren für Kinder und Mentoren
- individuelle Vorbereitung der Mentoren durch Informationsgespräche und Einführungsworkshops
- kompetente Unterstützung der Mentoring-Tandems durch die BBBSD-Mitarbeiter
Wissenschaftlich nachgewiesene Erfolge
In den USA wird Big Brothers Big Sisters seit langem von wissenschaftlichen Untersuchungen begleitet. So betrachtete die im Jahr 2000 veröffentlichte Studie „Making a Difference - an Impact Study of Big Brothers Big Sisters" rund 1.000 interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Für einen Teil dieser Kinder und Jugendlichen konnte rasch ein Mentor gefunden werden, die anderen blieben auf einer Warteliste. Beim Vergleich der Entwicklung der Kinder aus beiden Gruppen während 18 Monaten wurde deutlich:
Kinder mit Mentoren
- wurden selbstbewusster
- verstanden sich besser mit ihren Eltern und mit Gleichaltrigen
- erwarben mehr neue Kenntnisse und Fertigkeiten
- zeigten eine positivere Einstellung zu Schule und schulischen Leistungen
- kamen weniger mit Drogen und Alkohol in Kontakt.
Studien aus anderen Ländern kommen zu ähnlichen Ergebnissen.