Wie finden wir den passenden Mentor für Ihr Kind?

„Große Brüder" und "große Schwestern" werden sorgfältig ausgesucht.

Nachdem Sie sich gemeldet haben, vereinbaren wir einen Termin für ein Gespräch. Denn wir möchten Sie und Ihr Kind kennen lernen, um einen passenden Mentor für Ihren Sohn oder eine Mentorin für Ihre Tochter zu finden.

Gleichzeitig führen wir Gespräche mit Erwachsenen, die Mentoren werden möchten. Diese wählen wir sorgfältig aus. Anschließend stellen wir ein Zweierteam aus Kind und Mentor zusammen. Dabei achten wir darauf, dass beide ähnliche Interessen und Hobbys haben.

Sobald Sie unserem Vorschlag für einen Mentor oder eine Mentorin zugestimmt haben, lernen sich alle Beteiligten kennen. Bei diesem ersten Treffen ist auch jemand von uns dabei.

Das Kind und sein Mentor treffen sich ab dann alle ein oder zwei Wochen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Das Tandem, wie wir es nennen, besteht mindestens ein Jahr. Ein/e Mitarbeiter/in aus unserem Mentoring-Team bleibt dabei regelmäßig mit den Mentoren, den Kindern und den Eltern in Kontakt. Wenn Fragen aufkommen, stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Selbstwertgefühl verbessern

Anette Hilspach-Kierig, Rektorin der Salierschule Schifferstadt:
"Mentoren sind verlässliche Partner, gehen auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen ein und fördern sie so auch. Hier haben die Kinder das Gefühl, als Person angenommen zu werden und können daher auch Vertrauen aufbauen. Die Erfahrung mit Jugendlichen der Salierschule zeigt, dass ein solches freundschaftliches Verhältnis, welches keine Leistungsansprüche stellt und somit keine Versagensängste hervorruft, innerhalb kürzester Zeit zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls und oft auch – damit verbunden – zu einer Stabilisierung des Sozialverhaltens führt. Das Mentorensystem ist ein wichtiger Baustein zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen und unterstützt die Arbeit von uns Lehrern in einem Bereich, den Schule nicht abdecken kann, der aber für Schulerfolg grundlegend ist."