Starke Tandems - Förderung, die Spaß macht

Kinder brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihnen Anregungen geben und sie ermutigen. Big Brothers Big Sisters ist ein seit über hundert Jahren bewährtes Mentorenprogramm, das in mehr als zehn Ländern etabliert ist. Unsere unabhängige gemeinnützige Organisation vermittelt ehrenamtlich engagierte Mentorinnen und Mentoren für Jungen und Mädchen aus den unterschiedlichsten Lebensverhältnissen. Diese „großen Brüder" und „großen Schwestern“ unternehmen alle ein bis zwei Wochen etwas mit einem Kind oder Jugendlichen. Möchte Ihr Kind am Mentorenprogramm teilnehmen?
Möchten Sie sich als Mentorin oder Mentor engagieren?

Dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Sie!

Big Brothers Big Sisters Deutschland in den Regionen

Big Brothers Big Sisters Deutschland ist Anfang 2007 im Rhein-Neckar-Raum gestartet. Die Kinder und Mentoren in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg, Speyer und Umgebung werden vom Rhein-Neckar-Team mit Sitz in Mannheim betreut (Telefon: 0621/33651-300).
Seit Juni 2008 ist das Rhein-Main-Team mit einem Regionalbüro in Frankfurt (Telefon: 069/2972085-0) vertreten.
Das Regionalbüro Ruhrgebiet befindet sich zurzeit im Aufbau (Telefon: 0201/240996-0).
Der bundesweite Aufbau des Mentorenprogramms wird von Ludwigshafen aus koordiniert (Telefon: 0621/5903-200).

Infoveranstaltungen

Wer sich dafür interessiert, in einer unserer Regionen Mentorin oder Mentor zu werden, oder wer dort sein Kind für das Mentorenprogramm anmelden möchte, ist herzlich zu unseren Infoveranstaltungen eingeladen. Die nächsten Termine:

  • 13.01.09, 19.30 Uhr - BBBSD-Büro, U 5, 16, Mannheim
  • 16.01.09, 17.30 Uhr - BBBSD-Büro, Kurt-Schumacher-Str. 43, Frankfurt
  • 22.01.09, 18.30 Uhr - BBBSD-Büro, Am Waldthausenpark 11, Essen

BBBSD für soziale Investoren empfohlen

Big Brothers Big Sisters Deutschland ist eine von elf gemeinnützigen Organisationen, die im neuen Themenreport für soziale Investoren der Bertelsmann Stiftung vorgestellt werden. Aufgenommen wurde unser Mentorenprogramm nach einem dreistufigen Auswahlverfahren, an dem auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen und das Institut für Evaluation Univation beteiligt waren. Der Themenreport "Mitmachen, mitgestalten", der im Januar 2009 im Verlag der Bertelsmann Stiftung erscheinen soll, wird an Unternehmen und Stiftungen verschickt. Er kostet 10 Euro und kann angefordert werden unter: www.soziale-investoren.de

Was unser Mentorenprogramm auszeichnet

Zu unseren Qualitätsstandards gehören:

  • individuelle Förderung: ein Junge bekommt einen Mentor, ein Mädchen eine Mentorin
  • mehrstufiges Aufnahmeverfahren und sorgfältige Vorbereitung der Mentorinnen und Mentoren durch speziell qualifizierte Mitarbeiter/innen
  • ausführliches Aufnahmegespräch mit dem Kind/Jugendlichen und seinen Eltern
  • Zusammenstellung von Tandems, die gut zueinander passen
  • regelmäßiger Kontakt zu Jungen, Mädchen, Mentoren und Eltern
  • fester Ansprechpartner für jedes Tandem
  • gemeinsame Veranstaltungen für Kinder und Mentoren

Big Brothers Big Sisters habe ich in den USA kennen gelernt, wo es seit langem etabliert ist. Es ist ein einfaches, aber sehr wirksames Konzept zur individuellen Förderung von Alltagskompetenzen bei Kindern. Daher freue ich mich, dass das Mentorenprogramm nun auch in Deutschland eingeführt wurde. Ich wünsche ihm viele begeisterte Teilnehmer."

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Sozialwissenschaftler an der Universität Bielefeld

Ich möchte mitmachen:

Ich möchte spenden.


"Selbst der beste Spieler hängt mal durch. Dann braucht er jemanden, der ihm Mut zuspricht, ihm neues Selbstvertrauen gibt und ihn motiviert, immer wieder sein Bestes zu geben. Im Fußball ist das der Job des Trainers. Im Leben von Kindern kann ein Mentor diese Rolle spielen. Deshalb gefällt mir das Mentorenprogramm Big Brothers Big Sisters so gut."
Joachim Löw, Bundestrainer

Erfahrungsbericht

Noch ein bisschen länger
Murad und sein Mentor erzählen.
Rechnen mag Murad gern, und darum hat er auch ruckzuck ausgerechnet, wie oft er seinen Mentor Sven Ritter seit dem Kennenlerntreffen vor drei Monaten gesehen hat: einmal in der Woche, macht zwölf Mal. Und schon gleich beim ersten Treffen hat der Elfjährige den neuen „großen Bruder“ gefragt: „Können wir nicht noch ein bisschen verlängern?“. Beide riefen die Mutter an, die auch zustimmte. Sie erzieht ihre vier Kinder allein, dem Vater gelang die Flucht aus dem Irak nicht.
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