Kinder fördern mit Herz und Verstand

Die Ziele des Mentorenprogramms

Kinder und ihre Eigenverantwortung stärken

Mentoren schenken Kindern Zeit. Durch die ungeteilte Aufmerksamkeit im 1:1-Mentoring stärken sie das Selbstvertrauen der jungen Menschen. Bei Big Brothers Big Sisters Deutschland steht das soziale Lernen im Vordergrund. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, sich zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Durch ihr eigenes freiwilliges Engagement wirken Mentoren dabei als Vorbilder.

Jungen Menschen helfen, ihr Potenzial zu entfalten

Die Pisa-Studie hat verdeutlicht, wie stark es in Deutschland von der sozialen Herkunft abhängt, welche Bildungschancen ein Kind hat. Mentoren können dazu beitragen, dies zu ändern. Denn jedes Kind bringt Begabungen mit und verdient es, individuell in seiner Entwicklung gefördert zu werden. Ohne erhobenen Zeigefinger leben Mentoren ganz einfach vor, wie wichtig es ist, die Schule zu beenden und eine qualifizierte Ausbildung zu machen. Berufstätige sind dabei besonders gute Rollenvorbilder. Auch bei der Berufswahl können sie jungen Menschen helfen, eigene Perspektiven zu entwickeln.

Gewinn für alle Beteiligten

Von Mentoring profitieren alle Beteiligten: Die Kinder werden in ihrer Entwicklung unterstützt, sie bekommen Anregungen, Anerkennung und Wertschätzung. Auch die Mentoren wachsen mit ihrer Aufgabe: Sie übernehmen Verantwortung, lernen ebenso wie die Kinder Neues dazu und erweitern ihre soziale Kompetenz.

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern

Mentoring fördert darüber hinaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt, denn es verbindet verschiedene Generationen und unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen in einer Region miteinander. Menschen mit Erfahrungen, die mitten im Leben stehen, stärken Jüngere. Bei Kindern mit Migrationshintergrund wird die Integration befördert. Mentoring bedeutet: sich auf die Perspektiven anderer Generationen und gesellschaftlicher Gruppen einzulassen. Ein Mentorenprogramm baut Brücken, über gesellschaftliche Grenzen hinweg.


"Selbst der beste Spieler hängt mal durch. Dann braucht er jemanden, der ihm Mut zuspricht, ihm neues Selbstvertrauen gibt und ihn motiviert, immer wieder sein Bestes zu geben. Im Fußball ist das der Job des Trainers. Im Leben von Kindern kann ein Mentor diese Rolle spielen. Deshalb gefällt mir das Mentorenprogramm Big Brothers Big Sisters so gut."
Joachim Löw, Bundestrainer